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Welches Heizsystem darf ich 2026 noch einbauen?

Heizungsgesetz 2026: Was sich für Ihre Heizung wirklich ändert

Kaum ein Gesetz hat Hauseigentümer in den letzten Jahren so verunsichert wie das „Heizungsgesetz“. Jetzt gibt es wieder Bewegung: Mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das der Bundestag am 10. Juli 2026 beschlossen hat, wird die bisherige Regelung deutlich entschärft. Was das für Ihre Heizung bedeutet, erklären wir hier in einfachen Worten.

Was war das „alte“ Heizungsgesetz?

Seit 2024 galt im Gebäudeenergiegesetz (GEG) die Vorgabe, dass neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Für viele Eigentümer bedeutete das in der Praxis: Öl- und Gasheizungen ließen sich kaum noch ohne Auflagen ersetzen. Genau diese Pflicht entfällt jetzt.

Quelle: waermepumpe.de

Das ändert sich konkret:

  • Die 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen entfällt.
  • Öl- und Gasheizungen dürfen weiterhin neu eingebaut werden.
  • Eine funktionierende Heizung müssen Sie nicht austauschen - unabhängig von ihrem Alter.
  • Für neue Öl- und Gasheizungen gilt ab 2029 eine steigende Quote an klimafreundlichen Brennstoffen (die sogenannte „Biotreppe“).

Was bedeutet das für Sie als Eigentümer?

Ganz konkret: Sie können durchatmen. Es gibt keine neue Pflicht, Ihre funktionierende Heizung kurzfristig auszutauschen. Trotzdem lohnt sich ein Blick in die Zukunft - denn zwei Dinge ändern sich nicht: Die CO₂-Kosten für Öl und Gas steigen schrittweise weiter, und eine moderne, effiziente Heizung bleibt langfristig oft die wirtschaftlichere Lösung. Die Entscheidung liegt aber jetzt wieder klarer bei Ihnen.

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